Wale

Zu den Cetacea gehören die größten Tiere, welche jemals gelebt haben – der Blauwal ist ein Cetacea, sowie auch die intelligenten und freundlichen Delphine und Tümmler. Tümmler sind kleine Wale. Wale sind Meeressäugetiere. Sie wurden für das Leben im Meer geschaffen. Sie haben stromlinienförmige Körper, die ihnen beim Schwimmen helfen. Ihre Vordergliedmaßen agieren wie Schwimmflossen. Ihre Hintergliedmaßen sind extrem klein. Ihre Schwanzflossen liegen flach anstatt vertikal wie bei der Schwanzflosse eines Fisches.

Wale sind gut durch eine dicke Fettschicht geschützt, die sie im kühlen Meerwasser warm hält. Sie atmen mit ihren Lungen Luft ein. Wenn sie ins tiefe, blaue Meer tauchen, schließen sich ihre Luftlöcher (die zugleich ihre Nasenlöcher sind, auf ihren Köpfen). Die Luftlöcher öffnen sich, wenn die Wale wieder an der Oberfläche sind. Sie atmen durch ihre Luftlöcher explosivartig aus. Dies verursacht einen dichten Strahl aus nebeliger Luft und Dunst. Warme Luft wird aus den Luftlöchern ausgeatmet. Nach dem Ausatmen, atmen sie sofort wieder ein und die Luftlöcher schliessen sich wieder. Die Luftlöcher bleiben geschlossen, wenn sie dich Wale ausruhen, sodass sie unter Wasser entspannen können. Es braucht nur den Bruchteil einer Sekunde für Delfine und Tümmler zu atmen, bei Walen jedoch, wie z.B. beim blauen Wal, kann es einige Sekunden länger dauern.

Der Buckel-Wal ist ein typischer Wal
Der Buckelwal ist ein typischer Cetacea

Die Luftlöcher befinden sich auf der Oberseite ihrer Köpfe. Die Luftlöcher sind von einem muskulösen Lappen bedeckt, der das Wasser vom Eindringen abhält, wenn die Wale unter Wasser sind.  Sie können nicht durch ihren Mund atmen. Sie können nur durch ihre Luftlöcher atmen.

Die Wale schließen Wale und Delphine mit ein
Zu den Cetacea gehören Wale und Delfine

Die Augen der Wale sind an der Seite anstatt an der Vorderseite ihrer Köpfe. Also sind die einzigen, die beide Augen dazu benutzen nach vorne und nach unten zu schauen, Delfine mit gebogenen „Schnäbeln“. Die Tränendrüsen in ihren Augen geben ölige Tränen ab, die ihre Augen vor dem salzigen Meerwasser schützen. Ihre Augenlinsen sind fast kugelförmig. Diese Linsen sind in der Lage, sich auf eine winzige Menge von Licht zu fokussieren.

Sie haben kleine Ohren – nur ein kleines Loch in der Haut. Sie besitzen keine äußeren Ohren zum Hören. Jedenfalls sind die äußeren Ohren unnötig, da Wasser Geräusche besser leitet als Luft. Sie haben ein hochentwickeltes inneres Ohr, um Geräusche aus weiter Entfernung wahrzunehmen. Sie sich auch dazu fähig, herauszufinden woher das Geräusch kam. Ebenfalls sind sie etwas wie Menschen. Sie benutzen Geräusche, um miteinander zu kommunizieren. Sie gröhlen, stöhnen, pfeifen und klicken. Ob du es glaubst oder nicht, der Buckelwal kann sogar singen!

Es gibt zwei Hauptgruppen von Walen. Die Zahnwale, namens Odontoceti, enthalten die Pottwale, Weißwale, Delfine und Tümmler. Sie besitzen Zähne, die sie dazu benutzen um Fische, Tintenfische und andere Meerestiere als Nahrung zu fangen. Sie kauen ihre Nahrung nicht, sondern schlucken sie im Ganzen. Wenn sie große Beute schnappen, wie z.B. eine Seerobbe, beissen sie ab und verschlucken ein Stück nach dem anderen. Sie besitzen nur ein Luftloch.

Wale haben Höhenleitwerke
Cetacea besitzen horizontal ausgerichtete Schwanzflossen

Die Gruppe namens Mysticeti hat im Erwachsenenalter keine Zähne. Stattdessen haben sie Barten die aussehen wie Säume, die vom Oberkiefer hängen. Diese Barten unterscheiden kleine Tiere wie Makrelen und Fische von den großen Tieren im Meerwasser. Sie haben 2 Luftlöcher, die sich Seite an Seite befinden. Beispiele von Mysticeti Walen sind der blaue Wal, der Buckelwal, der Grönlandwal und Minkewale.

Wale sind Säugetiere. Da sie Säugetire sind, sind sie Warmblüter, sie atmen Luft durch ihre Lungen, sie geben ihren Babays Milch und zu guter Letzt haben sie sogar Haare, obwohl sie größtenteils haarlos sind.

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